Berichte


Exkursion Neeracherried

Sonntag, 5. Mai 2019

Trotz schlechter Wetterprognose finden sich am frühen Sonntagmorgen 6 Mitglieder des Vereins für diese Exkursion.  Als wir kurz nach 6 eintreffen erwartet uns die Tour-Leiterin vom Naturzentrum schon, zusammen mit Nachtigall, Zaunkönig und Teichrohrsänger.

Es folgt eine kurze Einführung in den Ablauf der Führung. Als Schwerpunkt werden „Vogelstimmen“  festgelegt. Mittels Parabolspiegel-Mikrophon  können weit entfernte Vogelstimmen verstärkt und somit für alle gut hörbar gemacht werden. Die Technik ist erstaunlich effektiv, aber schlussendlich ist das Handling von Feldstecher, Spektiv und Parabolspiegel mit den Handschuhen auf dem schmalen Holzsteg im Ried dann doch zu umständlich, so dass der Parabolspiegel wieder deponiert wird.

In den Büschen hören wir immer wieder Nachtigall und Zaunkönig. Aus dem Schilf rufen Rohrschwirl, Teich- und Drosselrohrsänger und über dem Schilf kreist die Rohrweihe. In den Wiesen zeigen sich Kiebitze, Bekassinen, Waldwasserläufer, Kampfläufer, Bruchwasserläufer und Grünschenkel.  Auf einem grossen Baum hinter dem eingezäunten Gebiet paaren sich Turmfalken. Und alles wird übertönt vom dauernden Gekreische der Lachmöwen die im Zentrum viele Brutnester haben. Sehr kompetent werden wir von unserer Führerin auf die verschiedenen Arten aufmerksam gemacht und mit Hintergrundinformation versorgt.

Zum Abschluss dann noch Aufwärmen bei einem Kaffee im Zentrum und ein weiterer Exkurs in die Vogelstimmen: Die wirkliche Vielfalt des Vogelgesangs erschliesst sich dem menschlichen Ohr erst wenn der Gesang künstlich verlangsamt wird. Wird Nachtigallengesang 5x langsamer abgespielt als ursprünglich gesungen tönt das wie das Singen tropischer Vogel im Regenwald.

Und schon wieder ist eine spannende Exkursion vorbei. Geblieben sind viele schöne Naturerlebnisse, neue Erkenntnisse zu Vogelstimmen und für die Statistik 40 gehörte oder gesehene Arten.

Daniel Gloor


Exkursion Rupperswiler Auen

Sonntag, 24. März 2019

Ein vielfältiges Vogelkonzert empfing uns auf dem Parkplatz bei der Auensteiner Brücke. Vierzehn Augen- und Ohrenpaare spürten auf dem Rundgang durch die Rupperwiler Auen über 40 Vogelarten auf. Neben vielen Jahresvögeln entdeckten wir kürzlich zurückgekommene wie z.B. Mönchsgrasmücke und Alpensegler. Erstaunlich war das Erscheinen der Rotdrossel. Wasseramsel und Eisvogel boten uns ein eindrückliches Schauspiel. Wir erlebten also intensiv den Artenreichtum von Auengebieten.

Gabriela Wettstein