Berichte


Abendspaziergang Eulenbalz

Freitag, 18. Januar 2019

Bei idealen Bedingungen mit klarem Himmel und Mondlicht, bei einer Temperatur knapp unter null Grad und trockenem Wetter, machten sich rund 20 Personen auf die bewährte Rundwanderung. Immer wieder blieb die Gruppe stehen und lauschte in die Nacht. Peter Hayoz erzählte viel Wissenswertes über die Waldkäuze, deren Brutverhalten und unsere Erfahrungen im Gebenstorfer Revier. Die Ausdauer wurde schliesslich belohnt. Im Gebiet Oberalthau antwortete ein Waldkauz auf den abgespielten Ruf, und lautlos segelte er zwischen den Bäumen in nächster Nähe vorbei. Auf dem Rückweg gab es beim Grüebli einen kurzen Zwischenhalt. Auf Initiative von Rosmarie überraschten uns die Vogelsanger Teilnehmerinnen mit heissem Punsch zum Aufwärmen. Das tat gut nach 90 Minuten im winterlichen Wald, und so verabschiedeten wir uns bald an die Wärme, entweder nach Hause oder ins Restaurant Cherne. Herzlichen Dank an Peter und an die Punsch-Gruppe für den stimmungsvollen Abend!

Hans Ueli Kohler


Pflege Orchideenwiesen und Nistkästen 2018

Von Ende April bis anfangs Juni wurden die Orchideen gezählt als Grundlage für die Statistik.

Herbstzeit ist die Zeit des Aufräumens und der Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit, um für das Wachsen im nächsten Frühjahr gute Voraussetzungen zu schaffen. Anfangs Oktober starteten wir mit der Pfleg der Orchideenwiesen. Dank einem eingespielten und kräftig anpackenden Team erledigten wir diese körperlich anspruchsvollen Arbeiten mit schlanker Beteiligung. An drei Samstagen im Oktober und November folgte dann die Nistkastenreinigung. Gegen 300 Nistkästen, verteilt auf 13 Routen, wurden kontrolliert, gereinigt und je nach Bedarf repariert oder ersetzt. Zahlreiche Vereinsmitglieder leisteten einen tollen Einsatz, wie auch bei der Kontrolle der Mehlschwalbennester und beim Bereitstellen der Winterfütterungsbretter. Bei Gerstensuppe und Wurst wurde das Vereinsjahr am 16. November 2018 in geselliger Runde abgeschlossen.

Hans Ueli Kohler


Pflege des gestuften Waldrandes Birrhalde 2018

Der Sommer war sehr heiss und trocken. Die Bäume und Sträucher haben gelitten und viele Früchte gemacht. Auch die gepflanzten Apfelbäume, der Birnbaum und der Speierling hatten viele Früchte, welche von den Vögeln fleissig gefressen wurden. Im Spätherbst haben wir mit Charles einige Bäume und Sträucher markiert und im Herbst entfernt, damit der Waldrand gestuft bleibt und nicht wieder zum Wald wird. Dabei haben uns Doris und Peter kräftig unterstützt.

Marie Polin


Pflege des Froschtümpels Birrhalde 2018

Beide Tümpel waren das ganze Jahr auch bei grosser Trockenheit und Hitze im Sommer immer mit Wasser gefüllt, das vom Hang durchsickert. Ende März gab es in den Tümpeln sehr viele Laichklumpen. Bald lebten unzählige Kaulquappen, später auch Bergmolch, Gelbbauchunke, Wasserläufer, Tummelkäfer, Libellenlarven und Wasserwanzen in beiden Tümpeln. Im Herbst waren beide Tümpel von verschiedenen Wasserpflanzen überwuchert. Wir entfernten diese und Charles holte Erde, welche vom Hang in die Tümpel gefallen ist, wieder heraus. Dabei holte er auch einige grosse Steine heraus, welche nun als Steinhaufen für verschiedene Reptilien dienen werden. Wir haben auch die ganze Abbruchfläche ausgelichtet, es sollen dort nur Weiden wachsen.

Marie Polin


Nistkastenreinigung mit Schulklasse

Mittwoch, 7. November 2018

Die Lehrerin Frau Wachter mit 25 Schülerinnen und Schülern und 8 NVG-Mitglieder haben am 7. November gemeinsam Nistkästen geputzt. Zuerst hat Daniel den Kindern das Protokoll, die Statistik, das Material wie Stange, Säge, Spachtel erklärt und die in den Kästen nistenden Vögel gezeigt. In vier Pflegegruppen haben wir danach beim Reinigen verschiedene Eier, Skelett vom Vogelkücken, einen toten Siebenschläfer  und Vieles mehr entdeckt. Die NVG-Mitglieder haben den Kindern Einiges über die Vögel, den Nestbau, die Eier, das Brüten, die Fütterung erklärt. Die Kinder haben mit Begeisterung gearbeitet und am Schluss waren zwei Routen kontrolliert. Unsere Erlebnisse haben wir dann im Restaurant Cherne bei einem Getränk noch ausgiebig besprochen.

Marie Polin


Abendspaziergang

Freitag, 17. August 2018

Klein aber fein präsentierte sich der Anlass. Ein überschaubares Trüppchen versammelte sich bei Nieselregen in der Wartaukurve und spazierte über das Reich, Brand und die Hornebni zum Schwobenberg. Unterwegs gab es einiges zu berichten und auszutauschen, und wir gingen der Geschichte der Winterthurerstrasse nach, die mit den Stollenanlagen am Gebenstorfer Horn Zeugnis von der Zeit des 2. Weltkrieges ablegte. Bis wir das Läufergruppebänkli am Schwobenberg erreichten, klarte das Wetter zum Glück auf. Hansruedi erwartete uns mit einer vielfältigen Getränkeauswahl, und zwei feine Kuchen rundeten das kulinarische Angebot ab. Bei angeregten Diskussionen und bester Stimmung genossen wir den Sommerabend, und rechtzeitig vor dem Eindunkeln machten wir uns auf den Weg hinunter zum Oberdorf.

Hans Ueli Kohler


Besuch der Alpensegler Kolonie beim Historischen Museum / Landvogteischloss Baden

Donnerstag, 5. Juli 2018

20 Interessierte - dabei auch Kinder - aus Gebenstorf und Umgebung trafen sich an diesem Abend mit der Erwartung, Neues über den rasanten, kurvenfliegenden Segler zu erfahren.

Die beiden Betreuerinnen der Kolonie im Landvogteischloss, Agnes Schärer und Maria Burger vom NAVO Baden, erklärten viel Interessantes und auch Unerwartetes über das Leben dieser speziellen Vögel. Sie zeigten spannende Sammelobjekte wie Nester, Eier, konservierte Nahrung und beantworteten mit hoher Kompetenz Fragen der Teilnehmer.

In kleinen Grüppchen wurden die Teilnehmer direkt zu den Brutplätzen der Vögel unter dem Dach geführt, wo die diesjährigen Jungvögel schon sehr aktiv zu sehen waren. Als Höhepunkt wurden zwei Jungvögel vor den Augen der Teilnehmer beringt, und jeder der wollte, durfte einen Vogel - nach entsprechender Instruktion - auch in die Hand nehmen. Wenn die Umgebungsbedingungen stimmen, macht dies offenbar den Vögeln nichts aus. Speziell interessant fand ich, dass die Jungvögel jetzt schon schwerer sind als Ihre Eltern, aber die Flügel noch ordentlich wachsen müssen, bis sie dann in wenigen Wochen ihren ersten Versuch zu fliegen unternehmen und dann für das nächste halbe Jahr gleich in der Luft bleiben, dabei nach Westafrika fliegen, dort fliegend überwintern, und erst wenn sie im nächsten Frühling wieder zurückkommen, wieder absitzen.

Viel zu schnell waren die zwei Stunden um. Einige Geheimnisse der eleganten Flieger wurden gelüftet, aber es wurde auch klar, dass Vieles einfach noch nicht bekannt ist.

Daniel Gloor


Bergvogelexkursion Hasliberg - Melchsee-Frutt

Freitag und Samstag, 29. und 30. Juni 2018

Es ist interessant, welche Beobachtungen und Erlebnisse an einer Bergvogelexkursion bleibende Eindrücke hinterlassen. Davon zeugte der lebhafte Austausch unter den 20 Teilnehmern (16 Erwachsene und 4 Jugendliche) während der Heimfahrt von Melchsee-Frutt nach Gebenstorf. Meine Favoriten waren der Schneesperling, der in aller Ruhe vor unseren Augen auf dem Schneefeld herumdribbelte, der Steinadler, der in grosser Höhe seine Bahn über uns hinzog, und der mächtige Rätselvogel, nur kurz von hinten sichtbar, den die Fachkundigen mithilfe von Fotos und Ornitho Einträgen als Gänsegeier identifizierten. Dazu kamen die weitverbreiteten Bergpieper und Steinschmätzer. Aber wie gesagt, jede und jeder würde wohl von anderen Eindrücken berichten.

Der Horizontweg von Hasliberg Planplatten nach Melchsee-Frutt Tannensee wurde erst zehn Tage vor unserer Wanderung für die Sommerbegehung freigegeben. Noch lag an einigen Stellen Schnee, und die frisch von den Schneefeldern befreiten Hänge präsentierten sich in einer herrlichen Bergfrühlings-Blumenpracht. Im ersten Teil erforderte der Bergweg unsere volle Konzentration, auf der rechten Seite stets den steilen Abhang ins Gental vor Augen. Nach der gemütlichen Mittagsrast auf dem Balmeregghorn entspannte sich die Situation, das Wanderfeld zog sich in die Länge, und je nach Interesse galt die Aufmerksamkeit der herrlichen Aussicht auf die Berner Oberländer und Innerschweizer Gipfel, der vielfältigen Alpenflora, den Bergvögeln oder auch dem Gespräch mit dem Begleiter.

Am Tannensee teilte sich die Gruppe. Die einen steuerten die Unterkunft in Melchsee-Frutt an in Vorfreude auf eine kühle Erfrischung, und die andere Hälfte nutzte die Gelegenheit, den Bartgeier Infostand im Hengliboden ob Tannalp zu besuchen und durchs Spektiv einen Blick auf einen der beiden Jungbartgeier zu erhaschen.

Am Samstag starteten wir die Frühexkursion um 06:00 in einen herrlich klaren Morgen. Rund um den Melchsee gab es einiges zu beobachten, und auch die Fischer nahmen bereits die besten Plätze am See ein. Nach der Stärkung bei ausgiebigem Frühstück machten wir uns auf zur Wanderung auf den Bonistock. Wieder das gleiche Programm wie am Freitag: prächtiges Sommerwetter, tolle Aussicht und viel Natur. Nach der Gipfelrast blieben einige auf dem Bonistock, um später auf dem gleichen Weg nach Melchsee-Frutt zurückzukehren. Der andere Teil der Gruppe stieg via Chringen Übergang zur Tannalp ab, genoss dort eine ausführliche Mittagspause und kehrte am Fuss der Bonistock Südflanke zurück. An der Bergstation der Gondelbahn nach Stöckalp trafen sich alle zur gemeinsamen Rückreise und zum Austauschen des Erlebten.

Hans Ueli Kohler


Einführungskurs in die Vogelkunde

Januar bis Juni 2018

18 interessierte und engagierte Leute aus Gebenstorf und Umgebung trafen sich am 18. Januar im Schulhaus Brühl zur ersten Theorielektion. Das bewährte Lehrmittel OPTERYX, Ausgabe 2012, diente als Grundlage für die je 5 Theorie- und Exkursionseinheiten.

Das fünfköpfige Leitungsteam Lotti und Ueli Meyer, Marie Polin und Gabriela Wettstein und Daniel Gloor orientierte sich am Programm, das für den Kurs 2014 ausgearbeitet worden ist. Gute Vorbereitung, klare Absprachen und ein hoher Motivationpegel des Leiterteams war sicher mit ein Grund für die hohe Motivation der Kursteilnehmer. Deren Begeisterung für die einheimischen Vögel und verwandte Themen war durch die aktive Mitarbeit bis zum Schluss immer offensichtlich. Trotz unterschiedlichem Hintergrund, Vorwissen und Alter der Kursteilnehmer entwickelte sich schnell ein sehr gutes Unterrichtsklima mit gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung.

Die erste Exkursion fand am Klingnauer Stausee statt, die weiteren Anlässe im Freien auf unserem abwechslungsreichen Gemeindegebiet (Wasserschloss, Dorfmitte, Wald). Als letzte offizielle Exkursion besuchten wir die Parks in Baden. Die Kursteilnehmer haben in Eigeninitiative noch 2 zusätzliche Exkursionen organisiert (Stille Reuss in Rottenschwil sowie Friedhof und Schächli an der Reuss in Gebenstorf).

Insgesamt sind wir an den Exkursionen über 70 verschiedenen Arten begegnet.

17 Teilnehmer haben den Kurs erfolgreich mit einer Bestätigung abgeschlossen und 12 davon absolvierten die freiwillige Prüfung und bestanden sie mit Erfolg.

Gefeiert wurde der Abschluss des Kurses bei schönstem Wetter an der Aare im Vogelsang.

Daniel Gloor


Frühexkursion mit der 4ten Klasse von Frau Hoffmann in den Gebenstorfer Wald

Freitag, 15. Juni 2018

Marie Polin hatte mit Frau Hoffmann - der Klassenlehrerin - diese Exkursion abgestimmt mit dem Ziel am frühen Morgen unseren einheimischen Waldvögeln zu begegnen. Die Klasse hatte sich entsprechend während der vorhergegangenen Wochen auf die zu erwartenden Vögel vorbereitet: Aussehen und Gesang wurde geübt und auch Eigenheiten herausgearbeitet.

20 Schüler mit Lehrerin und 3 Vertreter vom NVG besammelten sich um 6:00h bei der Bushaltestelle „Alter Löwen“. Marie machte eine kurze Einführung, dann wurde die Klasse in 2 Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde durch Marie Polin und die Lehrerin geführt, die zweite Gruppe durch Diana Briel und Daniel Gloor vom NVG.

Die Gruppen bewegten sich vom Besammlungspunkt weg entlang dem Hölibach Richtung Wald-eingang Horn. Nach einigen Übungen mit dem Feldstecher zeigten sich schon bald Zaunkönig und Buchfink auch Elster, Amsel und Rabenkrähe durfte nicht fehlen.
Beim Horneingang erklärte Marie der ganzen Klasse die verschiedenen Waldstrukturen als Lebensraum für Vögel. Dann wanderten die zwei Gruppen auf unterschiedlichen Wegen zum Treffpunkt Winterthurerstrasse.  Auf dem Weg dahin konnten immer wieder die Stimmen von Ringeltaube, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp geübt werden. Nachdem beide Gruppen am Treffpunkt angekommen sind, gab es nach verschiedenen spielerischen Lernübungen eine Frühstückspause.
Weiter ging es dann im Uhrzeiger resp. Gegenuhrzeigersinn in der Rundwanderung weiter. Eine Gruppe begegnet sogar noch einem Buntspecht. Um 8:30 wieder beim Horneingang angekommen, durfte jedes Kind noch seinen wichtigsten Eindruck vom Morgen schildern. Offensichtlich hatte sich das frühe Aufstehen für alle gelohnt.

Daniel Gloor


Orchideenexkursion

Sonntag, 6. Mai 2018

Nur wenige Orchideen präsentierten sich kurz vor dem Exkursionstermin auf der Magerwiese in Birmenstorf, und wir folgten der Empfehlung von Marie Polin, die angesagte Exkursion auf die Orchideenwiese im Gebenstorfer Oberdorf zu verlegen. So mussten zuerst neun Personen, die sich bei der Alten Trotte in Birmenstorf einfanden, nach Gebenstorf gelotst werden, und mit etwas Verzögerung konnte Marie 16 Teilnehmende begrüssen. Sie startete den Anlass mit einem Einblick in die faszinierende Welt der Orchideen, sie berichtete über Erscheinungsformen und Vorkommen und erzählte die spannende Geschichte der Erforschung und Namensgebung durch den schwedischen Naturpionier Carl von Linné. Peter Hayoz schloss den Vortragsteil mit einem anschaulichen Bericht zur Entwicklung der Magerwiese im Gebenstorfer Oberdorf währen der vergangenen vierzig Jahre. Dann begaben sich die Teilnehmenden auf Entdeckungsreise, mit offenen Augen auf Ausschau nach Orchideen und immer darauf bedacht, sich in der steilen Wiese möglichst rücksichtsvoll zu bewegen. Helmknabenkraut, Bocksriemenzunge und das Grosse Zweiblatt wurden registriert und fotografiert. Ortskundige machten an Randstellen auf Exemplaren der unscheinbaren Fliegenragwurz aufmerksam, und auf dem Heimweg wurde das Weisse Waldvögelein gesichtet, das an einigen Stellen die Waldwegränder besiedelt. So kam eine gut besuchte und interessante Exkursion bei angenehm warmem Wetter zu einem schönen Abschluss.

Hans Ueli Kohler


Exkursion Stille Reuss Rottenschwil

Sonntag, 29. April 2018

16 Teilnehmer trafen sich um 6 Uhr auf dem Parkplatz in Rottenschwil. Dabei waren auch 4 Teilnehmer aus dem Grundkurs Vogelkunde, der sich in der Endphase befindet.

Das Wetter war schön und trocken wie schon die Tage vorher.

Gabriela Wettstein begrüsst die Teilnehmer und gibt einen Einblick in Entstehungsgeschichte dieser spannenden und vielseitigen Landschaft, die Teil des Aargauer Auenschutzparks ist.

Anschliessend teilt sich die Gruppe auf und je ein Grüppchen wandert im Uhrzeiger- respektive Gegenuhrzeigersinn vom Parkplatz zuerst der Strasse nach entlang der Stillen Reuss, um Studweid Giriz und zurück durch den Wald entlang der Reuss an den Ausgangspunkt.

Nebst der idyllischen Landschaft und guter Föhn-Sicht in die Berge gab es auch viel Geflügeltes zu hören und zu sehen. Einige Perlen: Gleich am Anfang der Stillen Reuss sang der Drosselrohrsänger in grosser Lautstärke und er zeigte sich auch sehr schön. Eine Gruppe konnte an der Stelle ein Braunkehlchen beobachten. Ebenfalls sehr stimmfreudig waren Teichrohrsänger an verschiedenen Stellen dieser Route. An der Ecke beim Giriz war der Feldschwirl zu hören. Schwarzmilan und Mäusebussard zeigte sich ebenso wie Weissstorch, Graureiher und Kiebitz. Ein Teichhuhn paddelte in den Wasserpflanzen. Immer wieder hörte man Kuckuck und Pirol. Eine Gruppe sah gegen Schluss sogar den Pirol. Viel Lärm machten die Wacholderdrosseln, dauernd hörte man das „grugru gururu“ der Ringeltauben. Stolz zeigte auch ein Zaunkönig sein Revier, während sich Zilpzalp und Fitis sich vor allem akustisch äusserten. Zum Schluss möchte ich noch Buntspecht, Mönchsgrasmücke und Gartengrasmücke erwähnen.

Wieder beim Ausgangspunkt angekommen wurden die Teilnehmer mit heissem Tee, Kaffee und selbstgebackenem Zopf verwöhnt und konnten die Exkursion unter intensiver Begleitung durch Teichrohrsänger, Grünfink und Mönchsgrasmücken ausklingen lassen.
Alles in allem: eine schöne Exkursion mit vielen nicht alltäglichen Beobachtungen.

Daniel Gloor


Ostermontagwanderung ins Naturschutzgebiet Hessenberg, Nättenberg, Rugen

Montag, 2. April 2018

Von Effingen Dort spazierten wir auf einem Feldweg hinauf zum Naturschutzgebiet Rugen. Dort findet man in lichtem Föhrenwald Wacholder, der hier auf nährstoffarmen Boden gut gedeiht. Wir hörten einiges über seine Verwendung in der Küche oder seine Verwendung in destillierter Form als Gin. Bald erreichten wir das benachbarte  Naturschutzgebiet Hessenberg, wo wir auf einem schmalen Pfad durch den Pfeifengras-Föhrenwald in Einerkollonne hindurch wanderten und dabei die ersten Rosetten der Fliegenragwurz entdeckten. Es gedeihen hier neun verschiedene Orchideenarten, sie blühen aber erst vom Mai an. Das Naturschutzgebiet Nättenberg liegt auf einem kleinen Plateau. Dort haben wir die Aussicht und die wärmende Sonne ausgiebig genossen. Durch den Rebberg oberhalb Bözen und durch den Wald gelangen wir bald zu unserer Feuerstelle. Dank trockenem Holz, das einige von uns mitgenommen haben, konnten wir das Feuer bald entfachen und die mitgebrachten Würste bräteln. Nach den kalten und nassen Ostertagen war es für uns alle ein wahrer Genuss.

Marie Polin


Gebenstorfer Waldarbeitstag

Samstag, 24. März 2018

Rundschau Nord, 29. März 2018


Spechtexkursion mit der 3ten Klasse von Frau Baggenstos

Freitag, 23. März 2018

Wie und wo lebt der Buntspecht? Das war das Thema der Spechtexkursion mit der Klasse 3d und ihrer Lehrerin Corina Baggenstos begleitet von Marie Polin und Astrid Spälti. Die Kinder haben im Unterricht Vieles über den Buntspecht gelernt und waren gut vorbereitet. Leider haben wir den Specht kein einziges Mal gesehen, doch konnten die Kinder Spechtspuren im Wald entdecken. Sie haben versucht den Wald aus der Spechtperspektive zu sehen und konnten das vorher Gelernte mit dieser Erfahrung gut verbinden. Dies haben sie in der Schlussrunde bewiesen als sie einander Fragen zum Thema Specht gestellt haben und diese meistens auch gut beantworten konnten.

Marie Polin