Samstagmorgen, 16. Mai 2026
Bei besten Bedingungen durften wir diesen Anlass am 16. Mai durchführen. Während es an den vorangegangenen Tagen ziemlich geregnet und so den Boden aufgeweicht hat, war es an diesem Vormittag sonnig und sehr angenehm.
Die drei Gruppen hatten alle Hände voll zu tun. Die betroffenen Stellen wurden wieder behandelt. Das wiederholende Ausreissen zeigt nämlich sichtbare Wirkung. Die Goldruten werden geschwächt und somit am ungestümen Ausbreiten gehindert.
Auch die grosse Stelle mit dem Drüsigen Springkraut wurde einer Ausrupfaktion unterzogen. Zu dieser Jahreszeit sind die Pflanzen noch klein, blühen oder versamen auch noch nicht. Dadurch sind sie leicht zu entfernen und können vor Ort deponiert werden.
Die dritte Gruppe war mit dem Einjährigen Berufkraut beschäftigt. Auch dieses spriesst und muss unbedingt vor der Samenbildung entfernt werden.
Ganz herzlichen Dank der motivierten Truppe!
Sibylle Steinmann
Der NV Gebenstorf durfte Gast sein beim NV Obersiggenthal und NV Untersiggenthal.
Am Samstag, 18. April, um 7 Uhr traf sich eine grosse Gruppe von etwa 30 Teilnehmer/innen zur Exkursion an den Kappisee. Das Wetter war perfekt. Die Stimmung am See war herrlich. Nebst den alltäglichen Vogelarten zeigten sich vor allem die Kolbenenten sehr schön. Herzlichen Dank dem NV Obersiggenthal fürs Organisieren dieser schönen Exkursion, die spannenden Informationen von Daniela und die anschliessende Zeit für gemeinsame Gespräche bei Kaffee und Zopf.
Sibylle Steinmann
Am Sonntag, 3. Mai, fand die dritte gemeinsame Frühlingsexkursion statt. Um 7 Uhr startete die Tour beim Friedhof in Untersiggenthal. Der Weg führte die Gruppe durch den Wald. Frieder stellte viele botanische Leckerbissen vor. Ganz besondere Aufmerksamkeit erweckte die Knöllchentragende Zahnwurz (Cardamine bulbifera). Eine Blindschleiche mitten auf der Strasse, fühlte sich zu sehr beobachtet und schlängelte sich ins schützende Unterholz zurück.
Frieder wurde mit grossem Applaus bedankt, es blieb noch genügend Zeit zum Fachsimpeln bei Kaffee und Zopf.
Auch an diesem Datum schien die Sonne und erfreute alle an diesem schönen Morgen. Auch dem NV Untersiggenthal herzlichen Dank fürs Organisieren.
Sibylle Steinmann
Montag, 6. April 2026
Bei freundlichem, fast schon sommerlichem, Wetter startete unsere Wanderung am Waldrand von Dulliken, wo sich uns die Sicht auf die Höhenzüge des Juras und das Aaretal eröffnete. Wir erblickten das Schloss Wartenfels oberhalb von Lostorf und hörten Interessantes über das Thermalbad und das Thermalwasser von Lostorf. Weiter führte der Weg durch lichten Wald und von Löwenzahn gelb leuchtenden Wiesen zu einer Walnussallee. Dort fand eine ganze Starensippe eine gute Behausung und sang fröhlich darüber, während wir Vieles über Nussbäume und ihre Verwendung hörten. Bald erreichten wir den Engelberg und genossen dort die Sicht auf verschneite Alpen. Beim Aussichtspunkt Känzeli markierte der fast mannshohe Grenzstein aus dem Jahr 1764 die Grenze zwischen den Ständen Bern und Solothurn. Ganz in der Nähe errichteten wir in kürzester Zeit unsere eigene Feuerstelle und übten uns in der Kunst des Cervelat-Einschneidens, einer Tradition unseres Vereins. Weiter durch den Wald wandernd, lernten wir einige Waldblumen kennen. Bald erreichten wir den Waldrand, wo wir das weiss strahlende Schloss Wartburg-Säli erblickten und Einiges über dessen Geschichte hörten. Die blühenden Kirschbäume in der Landschaft gaben der 800-jährigen Geschichte eine feierliche Note. Mit dem Abstieg durch besonnte Wiesen erreichten wir den Endpunkt unserer Wanderung in Aarburg - Oftringen.
Marie Polin
Die Natur- und Vogelschutzvereine Gebenstorf, Obersiggenthal und Untersiggenthal führten die erste von drei gemeinsamen Frühlingsexkursionen durch.
Der Auenwald im Umiker Schachen war noch leicht mit Nebelschwaden verhangen, als sich 25 Teilnehmer/innen erwartungsvoll zur Exkursion einfanden. Nach der Begrüssung und einer Einführung über das Gebiet, den Auenwald, die Anatomie des Spechtes und die verschiedenen Spechtarten, ging es in zwei Gruppen los.
Zaunkönig, Rotkehlchen, Singdrossel, Meisen und Buchfink sangen aus voller Kehle. Während die eine Gruppe die Spechte nur aus der Ferne hörte, war die zweite Gruppe mit herrlicher Beobachtung von Schwarzspecht und dem aufmerksamen Zuhören des Mittelspechtes lange Zeit beschäftigt. Die Stimmung im Auenwald wirkte schon sehr frühlingshaft, und die Sonne zeigte sich auch noch.
Im Anschluss gab es bei Kaffee, Tee und feinem Zopf genug Zeit zum Knüpfen von Kontakten und zum Fachsimpeln.
30 Vogelarten, ein spannendes Gebiet, tolle Menschen und viel Wissenswertes zeichneten diesen gelungenen Anlass aus.
Sibylle Steinmann