Berichte


Exkursion Sulperg Wettingen

Sonntagmorgen, 15. Mai 2022

Der 15. Mai 2022 – ein sonniger warmer Sonntagmorgen.

Die letzten Zugvögel sind von ihrem Winterquartier zurückgekommen und suchen jetzt im passenden Lebensraum nach Partner und Nistmöglichkeiten. Im Gebiet des Herterenhofs beim Sulperg in Wettingen wollte eine Gruppe neugieriger, mit Feldstecher und Fernrohr ausgerüsteter Frühaufsteher herausfinden ob auch dieses Jahr sich Neuntöter beobachten lassen.

Unter Anleitung von Rosmarie und Sibylle wurden Hecken und Bäume abgesucht und die Freude war gross, als sich auch tatsächlich ein Neuntöter im Feldstecher zeigte. Dem ersten folgten dann noch einige weitere. Einem Turmfalken konnten wir zuschauen wie er eine Beute auf dem Dach zerteilte und ein Mäusebussard rupfte einen Kleinvogel auf einem Pfosten. Mauersegler und Rauchschwalben kurvten am Himmel. Ein Star zeigte uns seine Höhle in einem Astloch im Kastanienbaum auf dem Hof.

Und zum Abschluss der erfolgreichen Morgenrunde zauberte Rosmarie noch einen Korb mit Kaffeekrug, Zopf und Schöggeli hervor. Ein toller Frühsommermorgen!


Ostermontagwanderung

Montag, 18. April 2022

Bei schönem Frühlingswetter starteten wir in Hornussen unsere Ostermontagwanderung. Beim Aufstieg zum Wettacherhof wunderten wir uns über die vielfältigen Nistkästen mit unterschiedlich hoher Anzahl Einfluglöcher. Den Zweck konnte uns der Bauer nicht erklären, es bleibt für uns ein ornithologisches Geheimnis. Unterwegs auf den Schinberg durch das zarte Grün der Buchenwälder öffnete sich uns das weite Panorama vom Randen bei Schaffhausen bis zu den Vogesen. Nach der Grillpause durchwanderten wir das Aufforstungsgebiet Tälenmatt, wo grossflächig die Baumhasel versuchsweise angepflanzt wurde. Sie sollte dem zukünftigen Klima angepasst sein. Über Ittental und Homberg, die Aussicht auf die Jura-Frühlingslandschaft geniessend, erreichten wir die Busstation mit dem Postauto nach Frick.


Exkursion Aue Chly Rhy, Rietheim

Samstagmorgen, 2. April 2022

Bei diesigem kaltem Aprilwetter konnten sich nur wenige Teilnehmer für diese Exkursion motivieren.

Die bestens vorbereitete Exkursionsleiterin Sibylle Steinmann führte die kleine Gruppe durch das Naturschutzgebiet am Hochrhein bei Rietheim. Und es hat sich gelohnt, nach zwei Stunden hatten die Teilnehmer 30 Vogelarten gesehen oder gehört, darunter Seltenheiten wie Grauspecht oder Braunkehlchen.

Zum Abschluss zauberte Sibylle noch Kaffee und Kuchen aus dem Rucksack und schloss damit die gelungene Exkursion ab.